Tee – 茶 – Camellia sinensis
Tee entsteht aus den jungen Knospen, Blättern und Stängeln der Teepflanze Camellia sinensis – derselben Pflanze, aus der Schwarztee oder Grüntee gewonnen wird.
Das Wort „Tee“ stammt vom chinesischen Schriftzeichen 茶, das sowohl die Teepflanze als auch das daraus zubereitete Getränk bezeichnet. Je nach Region klingt es unterschiedlich – „cha“, „chai“, „tea“, „té“ oder „thee“ –, doch alle gehen auf dasselbe Zeichen 茶 zurück.
Hier verstehen wir unter „Tee“ ausschliesslich Getränke, die aus Camellia sinensis hergestellt werden.
Wunderschone Inhaltsstoffe
Die Blatter der Teepflanze enthalten zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe(Polyphenole, L-Theanin, etc.), die seit Jahrhunderten fur ihre wohltuende Wirkung geschätzt werden.
Auch bei der Verarbeitung verbinden sich diese Stoffe miteinander und entfalten dabei einen feinen Duft und einen tiefen, harmonischen Geschmack – fast wie ein kleines Wunder der Natur!
Entwicklung des Tees
Tee wird seit mehr als 2000 Jahren in Ostasien geschätzt und geliebt. In dieser langen Zeit haben sich sein feiner Geschmack, sein Duft und die Teekultur stetig weiterentwickelt und vertieft – und tun dies bis heute immer wieder.
Dies zeigt, dass die Faszination des Tees lebendig bleibt.
Tee in der westlichen Teewelt
Seit dem 17. Jahrhundert, als Tee aus dem Osten nach Europa kam, trinken die Menschen hier vor allem Schwarztee – oft aus Indien, Sri Lanka oder Afrika. Sein Geschmack ist kräftiger, herber und erdiger als der Tee aus Ostasien. Deshalb geniesst man ihn gerne mit Milch und Zucker oder verfeinert ihn mit Blumen- und Fruchtaromen.
Auch Grüntee ist mittlerweile ein Teil des Alltags vieler Europäer. Besonders beliebt sind japanische Sorten wie Sencha oder Gyokuro, die durch Dämpfen verarbeitet werden und an frisch geschnittenes Gras erinnern.
Es gibt aber noch viele andere Grüntees. Beispielsweise stammen viele Grüntees aus China oder Korea. Sie werden oft geröstet und zeichnen sich durch einen feinen und klaren Geschmack aus.